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  • Stadt Wurzbach

    Stadtdaten


    Bundesland: Thüringen
    Kreis: Saale-Orla-
    Kreis
    Fläche: 72,31 km²
    Einwohner: 3.871 (31.12.2004)
    Höhe: 500 bis 725 m über NN PLZ: 07343
    Kfz-Kennzeichen: SOK Ortsteile: Grumbach,Heberndorf, Heinersdorf, Oßla, Tischendorf und Weitisberga

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    Geschichte der Stadt Wurzbach


    Wurzbach wurde erstmals im Jahre 1250 urkundlich erwähnt. Über das ritterliche Lehndorf nahm Wurzbach allmählich stadtähnlichen Charakter an, wurde allerdings erst im Jahre 1930 zur Stadt erklärt. In der Urkunde von 1250 ist von Vorcbach, Vorebach und schließlich von Wurzbach die Rede. Seit 1757 zeigt das Wappen in Silber auf grünem Hügel einen goldenen Kranich mit erhobener rechter Kralle.

    Wurzbach ist eine deutsche Siedlung. Wahrscheinlich hat ein Burgmanne der Burg Lobenstein, Angehöriger der Familie von Watzdorf seinen Sitz auf das Land verlegt, aus dem später das Rittergut Wurzbach entstand. Im Jahre 1848 entfachte unter Führung des Volksarztes Dr. Wetzel eine starke Volksbewegung gegen die drückende Armut.

    Die armen Leinweber, Köhler, Holzfäller, Pechkratzer, Bergleute, Hüttenarbeiter und Kleinbauern Wurzbachs und der umliegenden Frankenwalddörfer standen fest hinter ihrem Arzt. Mit großer Gefolgschaft nahm Dr. Wetzel am Demonstrationszug nach Ebersdorf, dem Sitz des Fürsten Heinrich 72. Reuß-Ebersdorf teil und erreichte dessen Abdankung, sowie ein Ablösungsgesetz, das wenigstens die drückensten Fronen beseitigte. Ältestes Handwerk in Wurzbach war das der Hammerschmiede.

    Bereits im 15. Jahrhundert wurde dies erwähnt. Im 16. Jahrhundert kamen die Teller- und Löffelmacher hinzu. Alt ist hier auch das Schiefer- und Schmiedehandwerk. Wurzbach wurde im Jahre 1693 mit dem ersten Markt privilegiert. Im Jahre 1787 waren es bereits sieben Kram- und Viehmärkte, außerdem wurde jeden Mittwoch ein Wochen- und Getreidemarkt abgehalten.

    Im 16. Jahrhundert entstanden die Hüttenwerke in Benignengrün und Solmsgrün. 1729 wurde die Heinrichshütte gegründet, die als Technisches Schaudenkmal der Nachwelt erhalten bleibt. Hier ist die größte Dampfmaschine ihrer Bauart Europas zu besichtigen. Diese Maschine ist seit dem 03.09.93 für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie wurde 1925 gebaut und wiegt 320 Tonnen.

    Der älteste Wurzbacher Schieferbruch, der Koselstein, wurde im Jahre 1725 angelegt. Alexander von Humboldt besuchte im Juli 1792 während einer Überprüfung des Zustandes des Berg- und Hüttenwesens auch den gräflich-reußischen Schieferbruch Koselstein. Hierzu schrieb er nieder: "Der Schieferbruch bei Wurzbach liefert noch reinere, weniger Nägel fressende Schiefer".

    Zwei Großfeuer erlebte Wurzbach. 1686 wurden 33 Häuser, im Jahre 1757 insgesamt 71 Häuser in Schutt und Asche gelegt. Schwer wurde Wurzbach auch im Dreißigjährigen Krieg, im Siebenjährigen Krieg und im Napoleonischen Krieg 1806 betroffen.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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