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  • Stadt Mainbernheim

    Stadtdaten


    Bundesland: Bayern
    Regierungsbezirk: Unterfranken
    Kreis: Kitzingen
    Geografische Lage: 49° 42' N, 10° 13' O
    Höhe: 263 m ü. NN
    Fläche: 12 km²
    Einwohner: 2.304 (31. Dezember 2003)
    Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
    Postleitzahlen: 97350
    Telefonische Vorwahl: 09323
    Kfz-Kennzeichen: KT
    Gemeindeschlüssel: 09 6 75 144
    Stadtgliederung: XX Ortsteile bzw. Stadtbezirke
    Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1 97350 Mainbernheim

    Surftipps zur Stadt


    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Mainbernheim


    Eine erste urkundliche Erwähnung als ‚berenheim' findet sich 889, allerdings streitet sich die Forschung, ob damit Mainbernheim oder das mittelfränkische Burgbernheim gemeint ist. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass eine Siedlung an der Stelle des heutigen Mainbernheim wohl schon in merowingischer Zeit bestanden hat. Auch deutet die Endung -heim laut Ortsnamensforschung auf die Periode der fränkischen Landnahme im 6.-9.Jahrhundert hin. Lange heisst die Stadt nur Bernheim, von 'Heim des Ber(n)o' (Kurzform für Berthold), erst 1397 taucht der Name Mainbernheim auf. 1172 wird der Ort von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zum Reichsdorf erhoben. Eine typische historische Entwicklung für Mainfranken ist die Stadterhebung und Befestigung vorhandener Dörfer zur Sicherung der Macht und Schaffung von Stützpunkten. Auch Mainbernheim wird in einer Urkunde von 1382 als Markt und Stadt genannt. Neben dem damit einhergehenden Recht auf Befestigung führen weitere Privilegien wie 1414 das königliche Privileg zur Abhaltung eines Wochenmarktes und dreier Jahrmärkte, 1431 das königliche Privileg zur Aufnahme bzw. Ausweisung von Juden und 1442 die Verleihung des Blutbannes (Halsgerichtsordnung) durch Kaiser Friedrich III. zum Vorhandensein aller wichtigen administrativen Rechte und einer ersten Blütezeit. Einschneidend wirken sich 1494 die Brandschatzung und Plünderung der Stadt durch die Ritter Anton von Bibra und Neithart von Thüngen und um 1500 der daraus resultierende Verkauf an den Landgrafen von Hessen aus. 1525 kommt die Stadt unter die Herrschaft der Markgrafen von Ansbach und wird somit zum ‚Brückenkopf' der Protestanten gegen die Interessen des katholischen Würzburger Fürstbischofs. Den dreißigjährigen Krieg 1618-48 übersteht die Stadt ohne nennenswerte Zerstörungen. Die fast 300-jährige innere politische Stabilität lässt Handwerk, Weinbau und -handel aufblühen. Nach dem Aussterben der Ansbacher Markgrafenlinie fällt Mainbernheim 1792 an Preußen. Nach der Säkularisation kommt Mainbernheim vorerst 1806 nach Bayern, um nach einer kurzen Phase der Zugehörigkeit zum Großherzogtum Würzburg 1810-14 endgültig Bayern zugeschlagen zu werden. In den Jahren von 1862-75 hat Mainbernheim vorübergehend auf eigenen Wunsch den Status einer Landgemeinde. Verglichen mit anderen Städten in ähnlich guter Lage ist die Industrialisierung gering, einzig die Lebkuchenfirma Bären-Schmidt kann als Großbetrieb bezeichnet werden. Mit der Verlagerung ihrer Produktion an die Bahntrasse 1903 entsteht dort ein Siedlungsgebiet außerhalb der Stadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zerstören mehrere Großbrände z.T. ganze Quartiere in der Innenstadt, während der 2. Weltkrieg die Stadt weitgehend vor Zerstörungen verschont. Nach dem 2. Weltkrieg setzt eine rege Bautätigkeit ein, mehrere Neubaugebiete außerhalb der historischen Stadtmauern erweitern die Stadt.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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