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  • Stadt Kellinghusen

    Stadtdaten


    Bundesland: Schleswig-Holstein
    Kreis: Steinburg
    Geografische Lage: 53° 57' N, 09° 43' O
    Höhe: 3 m ü. NN
    Fläche: 18,81 km²
    Einwohner: 7.950 (31. Dezember 2004)
    Bevölkerungsdichte: 423 Einwohner je km²
    Postleitzahl: 25548
    Telefonische Vorwahl: 04822
    Kfz-Kennzeichen: IZ
    Gemeindeschlüssel: 01 0 61 049 Adresse der Bürgervertretung: Am Markt 9 25548 Kellinghusen

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    Geschichte der Stadt Kellinghusen


    Es kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß Kellinghusen schon zur Zeit Karls des Großen, 768 bis 814, entstanden und als Stützpunkt für das Heer gegründet worden ist. Angezogen durch den damaligen großen Waldreichtum und die günstige Lage am Wasser, haben sich Holzfäller und Holzflößer nach Beendigung der kriegerischen Unternehmungen niedergelassen, wozu sich bald Händler und andere Handwerker fanden. Das wesentliche, das wir über die Entstehung Kellinghusens wissen, ist in der Niederschrift des Diakonus Kuß enthalten; die Überlieferungen sind spärlich. In der Geschichte kommt der Name Kellinghusen das erste Mal um das Jahr 1148 vor. Auf einer Urkunde, ausgefertigt anläßlich des Zusammentreffens zwischen Vicelin, damals Probst im Neumünsterschen Stift, und Heinrich dem Löwen in der hiesigen Gegend taucht 1148 der Name "Thoto von Kerleggehusen" auf, offenkundig Befehlshaber einer Kellinghusener Garnison. Eine Urkunde vom Jahre 1196 enthält neben der Erwähnung der 1154 entstandenen Kirche mit der Unterschrift "Alexander de Ezeho et Johannes de Kelenghusen, sacerdotes" die zweite historische Erwähnung Kellinghusens. In Kellinghusen ist seit seiner Entstehung niemals Ackerbau oder erhebliche Viehwirtschaft betrieben worden. Die Einwühner waren vornehmlich Handwerker, Handel- und Gewerbetreibende. Viel später vom König konzessionierte Märkte bildeten ein gewisses Privilegium für den Ort Kellinghusen. Als auch die in unmittelbarer Nähe liegende Gemeinde Vorbrügge begann, solche Märkte einzurichten, reichten im Jahre 1740 Handwerker und Gewerbetreibende des Ortes Kellinghusen, welche sich in ihrer Existenz bedroht fühlten, eine mit 39 Unterschriften vollzogene Beschwerde beim König Christian VI. Von Dänemark ein. Der Erfolg dieser Beschwerde blieb nicht aus, die betreffenden Märkte wurden nicht nur nach Kellinghusen zurückverlegt, sondern es wurde zugleich auch für einen neuen Jahrmarkt die Konzession erteilt - "von der Kirche zur Störbrücke und nötigenfalls noch jenseits derselben". Am 8. Februar 1740 wurde dem damaligen Kirchdorf Kellinghusen durch König Christian VI. von Dänemark die Fleckengerechtigkeit verliehen. Reichliche Tonvorkommen begünstigen die Gründung einer Tonwarenindustrie, und um das Jahr 1760 wurde die erste Fayencefabrik in Kellinghusen gegründet. Weitere Fayencefabriken versorgen dann fast 100 Jahre die Haushaltungen Schleswig-Holsteins und Dänemarks mit Gebrauchsgeschirr und Ziergegenständen, bis Zollbeschränkungen fielen und billige englische Steingutware die teuren Kellinghusener Erzeugnisse verdrängten. Nachdem die ehemaligen Herzogtümer Schleswig-Holstein im Jahr 1866 preußische Provinz und somit deutsches Gebiet geworden waren, verbesserten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Fleckens. Am 17. Juli 1869 beschloß das Fleckenkollegium unter Beibehaltung der Fleckensgerechtigkeit, die einfache Städteordnung einzuführen, und Kellinghusen bekam erstmals einen Bürgermeister. Mit einem neuen Wappen erhielt Kellinghusen durch öffentliche Bekanntmachung am 18. August 1877 die Stadtrechte von der königlich-preußischen Regierung verliehen. Im Jahr 1900 wurden die umliegenden Gemeinden Overndorf, Vorbrügge, Feldhusen und Grönhude in das Stadtgebiet eingegliedert, so daß sich die kleine Stadt flächenmäßig mächtig BinnenlandBinnenBinnBbreit machte. Ein besonderer Einschnitt war das Jahr 1945. Durch die Aufnahme von vielen Heimatvertriebenen verdoppelte sich die Einwohnerzahl. Die Errichtung der Garnison Kellinghusen im Jahre 1963 führte zu einer weiteren Erhöhung, so daß Kellinghusen heute ca. 8100 Einwohner zählt. Aufgrund ihrer klimatisch günstigen Lage im Naturpark Aukrug und im Bereich von Störniederung und Geesthang hat die Stadt Kellinghusen die Bestätigung als Luftkurort bekommen.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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