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  • Stadt Gevelsberg

    Stadtdaten


    Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Regierungsbezirk: Arnsberg
    Regionalverband Ruhr
    Land
    Kreis:
    Ennepe-Ruhr-
    Kreis
    Fläche: 26,27 km²
    Einwohner: 32.990 (31. Dezember 2003)
    Bevölkerungsdichte: 1.256 Ew./km²
    Höhe: 160 m ü. NN
    Postleitzahlen: 58285 (alte PLZ: 5820)
    Telefonische Vorwahl: 0 23 32
    Geografische Lage: 51° 18' n. Br., 7° 20' ö. L.
    Kfz-Kennzeichen: EN
    Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1 58285 Gevelsberg

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    Geschichte der Stadt Gevelsberg


    Gevelsbergs geschichtlicher Ursprung liegt inzwischen mehr als 770 Jahre zurück. Denn am 7. November 1225 wurde im Hohlweg am "Gievilberch" der Kölner Erzbischof und Reichsverweser Engelbert, Graf von Berg, von einem Verwandten, dem Grafen von Isenberg, überfallen und erschlagen. An der Mordstelle wurde etwa um 1230 eine Sühnekloster errichtet, das zur Keimzelle der heutigen Stadt wurde.

    Die Blüte der Wirtschaft ließ die Bevölkerungszahlen im 19. Jahrhundert stark ansteigen. Zahlreiche Wohnhäuser, Fabrikantenvillen und Fabrikanlagen entstanden in dieser Zeit und prägen das Stadtbild noch heute.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg, der nur vergleichsweise geringe Schäden anrichtete, zeigte sich, dass die Stillegung großer, inzwischen konzernabhängiger Betriebsstätten und der Rückgang der Industriebeschäftigten auch Gevelsberg nicht verschonen würde.

    Doch hat sich die standortgebundene mittelständisch geprägte Industrie Gevelsbergs als außerordentlich anpassungsfähig erwiesen.

    Der bereits zuvor genannte Bereich des alten Dorfes entstand bereits um 1230 mit der Gründung eines Zisterzienserinnenklosters. Um 1235 entstand eine Kirche, die den Klosterbereich prägte. Diese wurde später in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt, das unter Napoleon nachher aufgehoben wurde. Die Kirche wurde im Jahre 1825 abgebrochen.

    Der alte Kirchenbereich wurde in neuerer Zeit im Rahmen der städtebaulichen Dorfrestaurierung teilweise wiederhergestellt. Auf dem 1993 neugestalteten Parkplatz an der Elberfelder Straße ist der ursprüngliche Grundriss der alten Kirche teilweise wieder sichtbar.

    Zahlreiche noch erhaltene ältere Häuser des alten Klosterbereiches wurden 1989 im Rahmen der Denkmalbereichssatzung "Elberfelder Straße / Altes Dorf" unter Denkmalschutz gestellt und so vor einer weiteren Zerstörung bewahrt.

    Im 16.+ 17. Jahrhundert wurde im Dorfbereich das "Alte Äbtissinnenhaus" errichtet. Im Jahre 1805, also kurz vor der Auflösung des Klosters, wurde noch das repräsentative Schieferhaus Im Stift 6 im Stile des Klassizismus für die Äbtissin fertiggestellt.

    (Quelle: Stadthomepage)



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