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  • Stadt Drolshagen

    Stadtdaten


    Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Regierungsbezirk: Arnsberg
    Kreis:
    Kreis Olpe
    Fläche: 67,12 km²
    Einwohner: 12.344 (31. Dez. 2002)
    Bevölkerungsdichte: 184 Einw./km²
    Höhe: 340 m ü. NN
    Postleitzahl: 57489
    Telefonische Vorwahlen: 02761 u. 02763
    Geografische Lage: 51° 55' n. Br. 07° 34' ö. L.
    Kfz-Kennzeichen: OE
    Gemeindekennzahl: 05 9 66 008
    Stadtgliederung: 58 Dörfer

    Surftipps zur Stadt


    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Drolshagen


    Im Jahre 1180 kam das zum Herzogtum Sachsen gehörige Süderland (Sauerland) an den Erzbischof Philipp von Köln. Bereits 1470 sind die Ritter von Drolshagen nachzuweisen. Am 2. März 1477 (Sonntag Reminiscere) wurde die damalige Freiheit durch Erzbischof Ruprecht von Köln zur Stadt erhoben. Drolshagen erhielt Markt und Mauer. Im Jahr 1485 wird dieses Recht durch Erzbischof Hermann IV. bestätigt und es werden weitere Privilegien wie beispielsweise die Abhaltung eines Jahrmarkts verliehen. Seitdem wurde Drolshagen Stadt genannt und bediente sich Soester Rechts. Drolshagen war allerdings schon lange vor 1477 eine Ansiedlung, die sich mit manchen Kleinstädten ähnlicher Größenordnung messen konnte. Man nannte sich seit Jahrzehnten "Freiheit", hatte einen Bürgermeister und Rat, führte ein Siegel und befand sich viele Male als gleichberechtigter Partner in der Gesellschaft anderer Städte. Zeugen der Vergangenheit sind Reste der alten Stadtmauer beim Pfarrhof, die im 11. Jahrhundert erbaute St. Clemens-Kirche sowie der Mitteltrakt des im Jahr 1235 durch das Grafenpaar von Sayn gestifteten Zisterzienserinnenklosters. Die der Schenkung zugrunde liegende Urkunde befindet sich heute noch im Staatsarchiv in Münster. Die Kirche selbst blieb unabhängig vom Kloster. Der Abt von Marienstatt (Westerwald) war der Bewacher und Visitator des Klosters. Seit dem Jahr 1550 lagen Stadt und Kloster in Drolshagen in fortwährender Fehde um ihr Anrecht an der Kirche. Bis ins 18. Jahrhundert wurden Prozesse bis Wetzlar und Rom geführt. Heute zeugt vom "Alten Kloster" lediglich noch ein Teil von der ursprünglichen Gesamtanlage. Der jetzige Trakt wurde vermutlich im Jahre 1679 gebaut. Ein im Oktober 1987 bei Restaurierungsarbeiten gefundener Sandstein, heute eingelassen im Eingangsflur des Erdgeschosses, unterstützt diese Vermutung.

    Die Chronika Drolshagensis berichtet, dass Drolshagen im Jahr 1604 der Hanse angehörte. Schwunghafter Handel wurde mit vielen Hansestädten, insbesondere in Osteuropa getrieben.

    1801 durch den Luneviller Frieden (bzw. 1803 durch den Reichsdeputationshaupt- schluss) kam die Stadt mit dem Herzogtum Westfalen als Entschädigungsland an den Großherzog von Hessen-Darmstadt. Dieser nahm es schon am 6. Oktober 1802 "auf ewige Zeiten" in Besitz und bildete aus dem Süderland eine besondere Provinz Westfalen.

    Im Mai 1838 brannte die Stadt Drolshagen bis auf wenige Gebäude vollständig nieder und wurde anschließend nach "amerikanischem Vorbild" mit geraden Straßenführungen und rechtwinkligen Straßeneinmündungen wieder aufgebaut.

    Im Zuge der kommunalen Neugliederung im Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 1969 wurden die beiden im Amt Drolshagen zusammengefassten Gemeinden Drolshagen-Stadt und Drolshagen-Land aufgelöst und bilden seit dem die heutige Stadt Drolshagen. Im Zuge einer Grenzbegradigung wurden 1974 zwei Ortschaften der Stadt Meinerzhagen angegliedert.

    Die Stadt Drolshagen besteht heute neben dem Zentralort Drolshagen aus weiteren 57 Ortschaften.

    Zur Entstehung des Namens Drolshagen gibt es verschiedene Deutungsversuche der im Laufe der Zeit unterschiedlichen Schreibweise: Droileshageno, Droleshagen, Drulyshagen, Drulshaen, Drulshagen, Drulshain, Drulshan (plattd. Draulzen).

    Eine Deutung des Ursprungs des Namens der Stadt wird in der "Chronica Drolshagensis" vorgenommen: "Zur Zeit der Ottonen legte der Ritter Drogilo in dem noch weit ausgedehnten Urwalde im Süden des Sauerlandes eine Stunde von Holipe einen Bifang, Schlag oder Hag an und nannte ihn nach seinem Namen Drogileshageno, und sein Geschlecht, die so tatkräftigen Ministerialen von Drolshagen nannten sich nach dem Orte."

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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