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    Stadtdaten


    Bundesland: Baden-Württemberg
    Regierungsbezirk: Freiburg
    Land
    Kreis:
    Rottweil
    Geografische Lage: 48° 21' N, 08° 31' O
    Höhe: 645-685m m ü. NN
    Fläche: 44,93 km²
    Einwohner: 6.156 (31. Dez. 2004)
    Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km²
    Ausländeranteil: 3,1 %
    Postleitzahlen: 72173 - 72175
    Telefonische Vorwahl: 07455
    Kfz-Kennzeichen: RW
    Gemeindeschlüssel: 08 3 25 012
    Adresse der Stadtverwaltung: Obere Torstraße 2 72175 Dornhan
    Stadtgliederung: 8 Stadtteile

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    Geschichte der Stadt Dornhan


    Ein leichtes Leben hatten sie in der Vergangenheit nie gehabt, die Leute am Schwarzwaldrand. Den schweren, lehmigen oder steinigen Böden mussten sie zu allen Zeiten die kargen Früchte abtrotzen.

    Vergangenheit heißt für uns zurückschauen bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 777. Turnheim bzw. Dornheim hieß der Flecken damals. Das Gewann »Dürnen«, das sich davon ableitet, ist bis heute bekannt. Mit der Stiftung des Klosters Alpirsbach im Jahr 1095 tritt Dornhan ins Licht der Geschichte. Zu dieser Stiftung schenkte Graf Alwig von Sulz Höfe und Leibeigene zu »Dorinhein« und »Gundulfshusen«. Interessant ist, dass 1276 der Herzog Ludwig von Teck dem Dorf die Stadtrechte aus dem einen Grund verlieh, seine Pfalz in Oberndorf zu sichern. Um 1380 kamen alle Teckschen Besitzungen in der Gegend, zu der auch Dornhan zählte, zum Haus Württemberg. Das Amt Dornhan, das bisher dem Vogt von Dornstetten unterstellt war, bekam nun seinen eigenen Vogt, dessen Sitz das einstige Steinhaus war, das heute noch »Verwaltung« genannt wird.

    Harte Schicksalsschläge trafen den Ort und seine Bewohner im Mittelalter immer wieder. Auffallend sind die vielen und schrecklichen Brände, die ihre grausige Spur im Städtchen hinterließen. Bereits zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Dornhan durch einen Großbrand fast völlig zerstört, und das in einer Zeit, in der Bauernunruhen und Glaubenskämpfe hohe Wellen schlugen. Die Geschichte berichtet von einem »unheimlichen« Blitzschlag, der im Sommer 1718 den gerade wieder auflebenden Ort an nahezu allen Enden anzündete. Vom Brand als einziges verschont blieb nur das Amtshaus mit Fruchtkasten (Verwaltung), weil es mit einer eigenen Mauer abgegrenzt war. Weitere Großbrände in den Jahren 1801, 1847 und 1888 lösten das Bild der Altstadt leider fast völlig auf. Ganze Straßenzüge wurden nicht wieder aufgebaut. Bei einer dieser Feuersbrünste wurde die Stadt fast völlig entvölkert.

    Die darauffolgenden Notzeiten brachten es mit sich, dass viele Einwohner um des Broterwerbs willen in nahe gelegene Industriegebiete verzogen. Ja etliche wagten sogar die Auswanderung. Zwei Namen blieben erhalten. Nicht zuletzt deshalb, weil sie es im Ausland zu Reichtum und Ansehen gebracht hatten und dabei ihre Heimat nicht vergaßen. Es waren Wilhelm Wagner in Odessa (Ukraine) und Johann Bühler in Chicago (Nordamerika). Der eine machte es möglich, dass ein Armenhaus (später Krankenhaus) gebaut und der Stadtgarten gekauft werden konnte. Auf den anderen geht die Wasserversorgung des Städtchens zurück. Ein Denkmal erinnert an diese beiden Wohltäter.

    Erst nach dem zweiten Weltkrieg verbesserte sich durch Industrie-Ansiedlungen die wirtschaftliche Situation des Ortes spürbar. 1936 wurde Dornhan dem Land
    Kreis Horb und 1973 dem Land
    Kreis Rottweil zugeteilt.

    Durch den dauernden Kampf ums Dasein und durch den Umstand, von der Natur nicht besonders verwöhnt worden zu sein, mussten sich die Bürger und Bauern dieser Stadt immer besonders anstrengen, um ihren Unterhalt zu bestreiten. Das taten sie fleißig und zielstrebig. Mit Geschäftssinn und Geschick glichen sie aus, was ihnen nicht in den Schoß gefallen war. Dadurch wuchs ein zäher, mit Ausdauer gesegneter Menschenschlag heran, dem über alle Jahre hinweg eines geblieben ist, die Liebe zu ihrem Städtle.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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