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  • Stadt Dieburg

    Stadtdaten


    Bundesland: Hessen
    Regierungsbezirk: Darmstadt
    Kreis: Darmstadt-Dieburg
    Fläche: 23,11 km²
    Einwohner: 15.257 (31. Dezember 2004)
    Bevölkerungsdichte: 661 Einwohner je km²
    Höhe: 144 m ü. NN
    Postleitzahlen: 64807
    Telefonische Vorwahlen: 0 60 71
    Geografische Lage: 49° 54' n. Br. 08° 51' ö. L.
    Kfz-Kennzeichen: DA
    Gemeindekennzahl: 06 4 32 004

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    Geschichte der Stadt Dieburg


    Dieburg ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Archäologie. Wenn man in Dieburg ein Loch gräbt, ein Haus abreißt oder neu baut, oder nur einen Kabelkanal ausbaggert, hat man fast unmittelbar Hinterlassen- schaften unserer Vorfahren in den Händen. Es handelt sich bei den Funden zwar keineswegs immer um Schätze aus Gold oder andere Reichtümer, aber um wichtige Zeugen der Zeitgeschichte. Die Dieburger Geschichte beginnt schon zur Zeit der Steinzeitbauern. Auch die Menschen der Bronze- und Eisenzeit hinterließen ihre Spuren. Mit der Einteilung der germanischen Provinz in
    Kreisgebiete durch den römischen Kaiser Hadrian zu Beginn des 2. Jh. n. Chr. wird Dieburg Civitashauptort (
    Kreishauptstadt). Aus dieser Epoche finden sich die auffälligsten Funde in Dieburg. Zu den Höhepunkten gehörten in den letzten Jahren der Fund eines wunderbaren Reliefs mit männlichen und weiblichen Figuren, welches schon zur römischen Zeit von einem Tempel abgebaut und als Brunneneinfassung im Häfnerweg verwendet wurde. 1993 schauten die Archäologen nicht schlecht, als bei der Neugestaltung der Auffahrt zur B 26 aus einem römische Brunnen eine zerschlagene Jupitergiganten- gruppe zum Vorschein kam, die heute im Stadt- und
    Kreismuseum bewundert werden kann. Auch die jüngsten Grabungen weisen wiederum schönste Funde auf, so z.B. den Sockel und Schaft einer Jupitergigantensäule. Aber auch eher alltägliche Funde wie die Verschalung eines Brunnens oder eine Hand voll Scherben erregen das Interesse der Archäologen. Auch jüngere Epochen können in Dieburg noch archäologisch erfaßt werden. Beim Erweiterungsbau des Landratsamtes im Bereich des Albinischen Schlosses fanden sich vor wenigen Jahren die wunderbar erhaltenen Reste einer Wasserburg aus Staufischer Zeit. Heute kann ein Teil dieser Burganlage im Keller des Landratsamtes besichtigt werden. Die Zeit als Dieburg eine Hochburg des Töpfergewerbes war hat auch manche Spur hinterlassen. Und so stößt der eine oder andere Hobbygärtner beim Graben auf nicht unerhebliche Mengen an Töpferwaren aus der Zeit ab 1300. Bis hin zu den jüngsten Epochen werden mit Hilfe von Schaufel und Pinsel dem Boden seine Geheimnisse entlockt. Als besonders kurios stellte sich ein Fund Ende der 80er Jahre heraus. Bei der Renovierung des Hauses Zuckerstraße 7 konnten nicht nur wunderbare mittelalterliche Fresken geborgen werden, sondern auch der Müll von Jahrhunderten. Zum Nachbarhaus blieb beim Umbau des Hauses nach der Zeit um 1400 ein Fenster offen. Bis in unser Jahrhundert hinein warfen dort Bewohner ihren Müll hinunter. Neben Unmengen an Scherben aus Glas und Keramik fanden sich dort abgetragene Hausschuhe, bemalte Fensterscheiben, verrostete Eisengegenstände und manche Kuriosität. Bedauerlicherweise sind nur recht wenige dieser archäologischen Zeugnisse in der Stadt sichtbar. So blieben uns bisher lediglich ein paar Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, ein paar rekonstruierte Mauerstümpfe derselben und der Stumpf der Wasserburg. Nicht jeder archäologische Fund kann an Ort und Stelle erhalten bleiben, doch bringen uns möglicherweise zukünftige Grabungen die Gelegenheit Zeugen der historischen Stadt an der Gersprenz sichtbar zu machen und anschaulich zu erhalten.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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