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  • Stadt Dettelbach

    Stadtdaten


    Bundesland: Bayern
    Regierungsbezirk: Unterfranken
    Land
    Kreis:
    Kitzingen
    Fläche: 60,94 km²
    Einwohner: 6.811 (31. Dezember 2002)
    Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km²
    Höhe: 189 - 230 m ü. NN
    Postleitzahlen: 97335 - 97337
    Telefonische Vorwahl: 09324
    Geografische Lage: 49° 48' N, 10° 11' O
    Kfz-Kennzeichen: KT
    Gemeindeschlüssel: 09 6 75 117
    Stadtgliederung: 10 Stadtteile
    Adresse der Stadtverwaltung: Luitpold-Baumann-Straße 1 97337 Dettelbach

    Surftipps zur Stadt


    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Dettelbach


    Dettelbach verkörpert wie kaum ein anderer Ort alle guten Eigenschaften eines mainfränkischen Winzerstädtchens: im Flusstal, unweit des Mains gelegen, ist es von einer reizvollen Landschaft umgeben. Altstadt und Neubaugebiete sind in Weinberge eingebettet; vom Osten her grüßen die Hänge des Steigerwaldes. Hier im Maindreieck ist das Klima besonders mild, denn diese Gegend gehört zu den trockensten und wärmsten Deutschlands. Betritt man durch eines der Stadttore die Altstadt, spürt man rasch die Atmosphäre und die Romantik: enge Straßen, Kopfsteingepflasterte Gassen, malerische Häuserzeilen mit ehrwürdigen Fachwerkgebäuden; besonders markant das spätgotische Rathaus, das dominierend über der Dettel steht; unverwechselbar auch die Pfarrkirche St. Augustinus, wegen ihrer weithin sichtbaren, ungleichen Türme ein besonderes Wahrzeichen. Einige Schritte vor der Stadtmauer - sie ist mit vielen Türmen noch ringsum erhalten und begehbar - befindet sich die Wallfahrtskirche "Maria im Sand" mit schönen Kunstwerken der Renaissance- und Barockzeit.

    Wallfahrtskirche "Maria im Sand" Der Liebhaber romantischer Städtebilder, der Maler und Fotograf findet in Dettelbach ein reiches Betätigungsfeld. Dettelbach wurde 741 n. Chr. erstmals als fränkische Siedlung genannt. In der Folgezeit war es verschiedenen Herren untertan, ehe es im 16. Jahrhundert an das Fürstbistum Würzburg kam. Bischof Rudolf von Scherenberg erhob die aufstrebende Siedlung anno 1484 zur Stadt. In den Jahrzehnten danach bauten die Bürger Rathaus, Stadtbefestigung und Pfarrkirche. Handel und Handwerk florierten, gefördert durch die im Jahre 1506 entstandene Wallfahrt. Der Weinbau erreichte zeitweise 500 ha Anbaufläche.

    Der 30jährige Krieg unterbrach die Blütezeit und brachte Rückschläge auf allen Gebieten. 1804/1814 wurde Dettelbach bayerisch und Landgerichtssitz für einen großen Einzugsbereich. Diese zentrale Rolle ging um 1900 verloren, lebte aber wieder auf, weil die Gebietsreform die Stadt als Zentrum für 9 weitere Stadtteile bestimmte. Zusammen mit ihnen zählte die Großgemeinde rund 6 800 Einwohner, die Stadt selbst hat ca. 3 500. Die Gesamtfläche - teils im Maintal, teils auf der Lößlehmfläche des Maindreiecks liegend - umfasst 63 qkm. Dettelbachs Stadtteile gehörten schon früher, als die Stadt noch Sitz des Landgerichts war, zum Amts- und Einzugsbereich. Fast alle liegen auf der Gaufläche des Maindreiecks und verfügen über fruchtbaren, tiefgründigen Lößlehmboden. Kein Wunder, dass unter solch günstigen Bedingungen die Landwirtschaft mit Getreide-, Zuckerrübenanbau und Viehzucht vorrangige Bedeutung besitzt. Alle 9 Dörfer haben sich den Charakter fränkischer Ortsbilder bewahrt. Dominierend sind in den Mittelpunkten der Siedlungen die alten Häuser, die aus dem landschaftstypischen Muschelkalkstein hochgemauert sind. Überall gibt es bemerkenswerte Denkmäler als Zeugnisse einer langen Geschichte zu betrachten.

    Alle Stadtteile und der Kernort haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Kulturhistorischen
    Kreises Dettelbach "Ein Dorf stellt sich vor" eine Broschüre über ihren Ort herausgegeben, in der alles Wissenswerte aufgeführt ist. Im Stadtarchiv sind reichlich Geschichtsdokumente überliefert.

    Auch wenn die einzelnen Dörfer teilweise verschiedenen Herrschaften untertan waren, kommt doch häufig eine Gemeinsamkeit zum Ausdruck: die zentralörtliche Zugehörigkeit zum Einzugsbereich der Stadt Dettelbach. Diese historisch gewachsene Beziehung wurde durch die Gebietsreform 1978 festgeschrieben. In den vergangenen Jahren nahm das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den einzelnen Stadtteilen und der Kernstadt zu, ohne dass der eigene Charakter der Dörfer verlorenging.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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