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  • Stadt Creglingen

    Stadtdaten


    Bundesland: Baden-Württemberg
    Regierungsbezirk: Stuttgart
    Land
    Kreis:
    Main-Tauber-
    Kreis
    Geografische Lage: 49° 28' N, 10° 02' O
    Höhe: 310 m ü. NN
    Fläche: 117,22 km²
    Einwohner: 4889 (31. Dez. 2004)
    Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
    Ausländeranteil: 1,6 %
    Postleitzahl: 97993
    Telefonische Vorwahl: 07933
    Kfz-Kennzeichen: TBB
    Gemeindeschlüssel: 08 1 28 020
    Adresse der Stadtverwaltung: Torstraße 2 97993 Creglingen

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    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Creglingen


    Die Stadt Creglingen in ihrer heutigen Struktur entstand am 1. Februar 1972 durch den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Archshofen, Blumweiler, Craintal, Creglingen, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn, Schmerbach und Waldmannshofen. Creglingen ist heute Verwaltungs- und Marktort mit zentralen Funktionen für alle Teilorte.

    Creglingen ist eine Gründung des 4. Jahrhunderts n.Chr. Die erste schriftliche Erwähnung von Creglingen findet sich in einer Urkunde des Bischofs von Bamberg aus dem Jahre 1045, als dieser u.a. den Ort Creglingen als Sicherung eines Darlehens von den Grafen von Luxemburg erhielt.

    Wenige Zeit später fiel der Ort wieder an die Grafen zurück, um bei deren Aussterben an den Pfalzgrafen von Laach zu gelangen. Dieser übergab einen Großteil seiner Besitzungen - darunter auch Creglingen - im Jahre 1088 in einer Schenkung dem Kloster Comburg. Um 1200 konnte die Abtei neben ihren grundherrlichen Rechten im Dorf auch das Patronat über die Kirche erwerben. Dieses wurde 1287 dem Domkapitel Würzburg überschrieben.

    Vermutlich schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging das Dorf Creglingen an das mächtige Grafengeschlecht der Hohenlohe über, eine seiner Seitenlinien hatte ihren Sitz auf der Burg Brauneck und nannte sich auch danach. In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand dort eine burgähnliche Anlage, die von den Dienstmannen der Braunecker bewohnt wurde, welche als Ritter von Creglingen den hiesigen Ortsadel bildeten. Auch während des 14. Jahrhunderts gehörte der Ort den Herren von Hohenlohe-Brauneck.

    Am 19. Januar 1349 erhielt Gottfried von Hohenlohe-Brauneck von Kaiser Karl IV. das Stadtrecht für Creglingen.

    Außerhalb der Stadt am Herrgottsbach wurde 1389 die Herrgottskirche errichtet. Eine Sage berichtet, dass an dieser Stelle am 10. August 1384 ein Bauer beim Pflügen eine unversehrte Hostie gefunden haben soll. Man sprach davon, dass Jesus selbst in das Tal gekommen sei. Daraufhin stifteten Konrad und Gottfried von Hohenlohe die Kirche, die direkt über dem sagenumwobenen Fundort errichtet wurde. Im Innern steht der berühmte Marienaltar aus Lindenholz von Tilman Riemenschneider. Dieser gilt als das reifste Werk des Würzburger Meisters und stammt aus den Jahren um 1505.

    Mit dem Aussterben der Linie Hohenlohe-;Brauneck im Jahre 1390 kam Creglingen durch Heirat zunächst an das Haus Weinsberg, dann 1403 durch Erbteilung an den thüringischen Grafen von Schwarzenburg. Nach 1448 ging Creglingen an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach über. Bis zum Jahre 1791 blieb Creglingen ansbachisch, um dann preußisch, 1806 bayerisch und schließlich 1810 württembergisch zu werden.

    Schwere Zeiten brachte der Dreißigjährige Krieg für Creglingen, und im 17. und 18. Jahrhundert hatte der Ort unter den Auswirkungen der Raubkriege Ludwigs XIV., den spanischen und polnischen Erbfolgekriegen zu leiden. Auch die Revolutionskriege und die napoleonischen Feldzüge brachten für die Stadt immer wieder Truppendurchmärsche, Requisitionen und Einquartierungen mit sich.

    Seit dem 17. Jahrhundert hatte Creglingen eine jüdische Gemeinde, eine weitere entstand in Archshofen. Zu den Zeugen jüdischen Lebens gehören die ehemaligen Synagogen in Creglingen und Archshofen und der südwestlich von Creglingen gelegene jüdische Friedhof. Gleich zu Beginn der Nazi-Herrschaft wurden bei einem der ersten antijüdischen Pogrome 16 jüdische Männer auf dem Rathaus so schwer misshandelt, dass zwei an den Verletzungen verstarben. Im Sitzungssaal des alten Rathauses erinnert eine Tafel an dieses Ereignis; eine weitere Gedenktafel am Friedhof nennt alle Opfer jüdischen Glaubens aus Creglingen und Archshofen, die während der "braunen Diktatur" zu beklagen waren.

    Besonders zu erwähnen ist, dass die Stadt Creglingen und ihre Dörfer zahlreiche Museen beherbergen, die die traditionsreiche Vergangenheit widerspiegeln. Dem Fingerhut, der Frauenhände nicht nur schützte, sondern auch schmückte, kann man im Fingerhutmuseum auf die Spur kommen.

    Das Feuerwehrmuseum im ehemaligen Wasserschloss Waldmannshofen dokumentiert mit ca. 3000 Exponaten die Entwicklung der Feuerlöschtechnik über die Jahrhunderte hinweg.

    Zu nennen sind neben der Herrgottskirche weitere Juwele der Kirchenbaukunst, wie die Ulrichskapelle (Oktogonbau) und die Zisterzienserinnenkirche Frauental, die das Museum "Vom Kloster zum Dorf" beherbergt. Klein, aber mit raren Ausstellungsstücken ausgestattet, sind das Bauernhofmuseum auf dem Fuchshof und die Flachsbrechhütte in Burgstall, in der man alles über die Kulturpflanze Flachs erfahren kann.Der Lindleinturm in Creglingen gehörte als Wehr- und Wachturm zur mittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt und bietet heute einen Einblick in die einzigartige Lebensweise seiner letzten Bewohnerin. An der Einrichtung eines jüdischen Museums im Stadtkern von Creglingen wird derzeit gearbeitet.

    Wer jetzt den Eindruck hat, Creglingen sei nur historisch von Bedeutung, der unterschätzt seine Entwicklung in der Gegenwart.

    Creglingen hat sich zwar einerseits seinen Charakter von ländlicher Natürlichkeit und Beschaulichkeit bewahrt, andererseits sprechen seit den Neunziger Jahren zunehmende Bevölkerungszahlen, die Ausweisung neuer Baugebiete, die Ansiedlung neuer und das Wachstum bestehender Gewerbe- und Industriebetriebe sowie im Tourismus langjährig steigende Übernachtungszahlen für sich.

    Neben den jährlichen Oster-, Pfingst- und Weihnachtsmärkten ist der absolute Höhepunkt des Jahres der Pferdemarkt am zweiten Mittwoch im Februar. Die besondere Art, wie Creglingen und seine Teilorte diesen Tag feiern, lässt den Pferdemarkt alljährlich zu einem Gemeinschaftserlebnis aller Einwohner mit ihren Gästen werden.

    Auch Kunst und Kultur kommen in Creglingen nicht zu kurz. So finden z.B. im Kulturzentrum Romschlößle in Creglingen ganzjährig wechselnde Ausstellungen und Konzerte der verschiedensten Art statt. Dem Kinogänger wird im Kommunalen Kino ein buntes Kinoprogramm geboten. Im sportlichen Bereich ist Creglingen als Volleyballstützpunkt weit über die Grenzen Baden Württembergs hinaus bekannt.

    Jährlich locken auch die erfolgreichen Triathlonfreunde in Freudenbach mehr und mehr Zuschauer und Athleten aus nah und fern zu ihren Wettkämpfen an. Die Fußballdamen und -herren des FC Creglingen spielen regional in den oberen Bereichen und tragen die Stadtfarben weit nach Baden-Württemberg hinein.

    Im Sommer können die Kinder an den unterschiedlichsten Veranstaltungen des Ferienprogrammes teilnehmen, während sich die Jugendlichen meist den örtlichen Jugendclubs anschließen, bei denen ebenfalls Geselligkeit und Unternehmungslust ganz groß geschrieben wird.

    Die städtischen Kindergärten, ein kirchlicher Kindergarten, die Grundschule, die Hauptschule und die Realschule Creglingen bilden einen breiten Betreuungs- und Bildungsbogen für die kleinen und größeren jungen Menschen in Creglingen. Da viele Realschulabgänger anschließend die Oberstufe in einem Gymnasium anstreben, und die Realschule sowie die Hauptschule ein gutes Leistungsprofil aufweisen, sind für die junge Generation gute Chancen gegeben. Viele örtlichen Betriebe bilden ihren Nachwuchs aus. Bis hin zur Berufsakademie werden in Creglingen Ausbildungsplätze angeboten.

    Unseren älteren Mitbürgern, die nicht im Familien
    Kreis wohnen, steht im Stadtkern von Creglingen eine schöne Seniorenwohnanlage zur Verfügung. Für pfegebedürftige Menschen gibt es in Creglingen ein Pflegeheim unter der Trägerschaft des Evangelischen Diakoniewerkes Schwäbisch-Hall

    Unsere Sozialstation betreut die hilfebedürftigen älteren Menschen, ebenfalls leistet die Nachbarschaftshilfe Creglingen großartige Hilfe und Unterstützung.

    Ganz besonders wichtig für die Menschen in Creglingen und seiner weiteren Umgebung ist die Tagesklinik mit einem Rettungswagen und einem Notarztwagen des DRK.

    Viele Vereine, ca. 75 an der Zahl, decken die unterschiedlichsten Angebote und Interessen ab. Eine stattliche Stadtfeuerwehr mit mehreren hundert Männern und Frauen in Uniform sorgt für die Sicherheit im Ernstfall. Ein Polizeiposten und das Notariat mit angeschlossenem Grundbuchamt, mehrere Forstreviere sowie der Sitz des interkommunalen Bodenverbandes unterstreichen den Charakter von Creglingen als Unterzentrum. Die Hauptgeschäftsstelle der
    Kreissparkasse Mergentheim, die selbstständige Creglinger Bank und die Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft sind zusammen mit den drei großen Arbeitgebern Fa. Wirthwein AG, Fa. Karl Schnell GmbH & Co KG sowie der Fa. ITW die wirtschaftlichen Eckpfeiler unseres traditionell landwirtschaftlich geprägten Gemeinwesens. Hinzu kommen zahlreiche Einzelhandels-, Dienstleistungs-, Handwerks-, Bau- und sonstige Gewerbebetriebe, die dem Wirtschaftsleben in Creglingen ebenfalls Dynamik verleihen.

    Im Tourismus kann Creglingen neben zahlreichen Gastronomiebetrieben, Gasthöfen, schönen Ferienwohnungen, Privatzimmern und Ferienblockhäusern auch eine moderne Jugendherberge und einen idyllischen Campingplatz vorweisen. Eine moderne Natur- und Freizeitanlage befindet sich am Badesee in Münster. Das Freibad in Freudenbach steht unseren Gästen im Sommer zur Abkühlung bereit.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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