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  • Stadt Bassum

    Stadtdaten


    Bundesland: Niedersachsen
    Land
    Kreis:
    Diepholz
    Geografische Lage: 52° 51' n. B. 8° 43' ö. L.
    Höhe: 42 m ü. NN
    Fläche: 169 km²
    Einwohner: 16.227 (31. Dezember 2004)
    Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
    Postleitzahlen: 27211
    Telefonische Vorwahl: 04241
    Kfz-Kennzeichen: DH
    Gemeindeschlüssel: 03 2 51 007
    Stadtgliederung: 15 Ortsteile
    Adresse der Stadtverwaltung: Alte Poststraße 10 27211 Bassum

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    Geschichte der Stadt Bassum


    Schon in der germanischen Zeit ist der Raum der heutigen Stadt besiedelt worden. Zahlreiche Funde und die im Südosten der Freudenburg gelegene Thingstätte sind Zeugen dieser Annahme.

    Um das Jahr 860 gründete der Heilige Ansgar, Erzbischof von Bremen, das Kloster Birxinon (Bassum). Er wählte dazu einen Hügel aus (den heutigen Kirchplatz), der am Rande der Sture (Klosterbach) lag. Es war ein Kanonissenstift, in dem die Töchter der Adligen nach den Regeln des Heiligen Benedikt lebten. Nach der Reformation wurde das Kloster im Jahre 1541 in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt.

    Das damalige Kloster gewann durch reichliche Schenkungen Vermögen und Einfluß. Die große Schenkung der frommen Edelfrau Luitgart war Beispiel und Grundlage für die Vermögensbildung. Gebäude wurden gebaut und man entschloß sich, die alte im Blockhausstil erbaute Kirche durch einen größeren Bau zu ersetzen. In den Jahren um 1200 entstand ein neues Gotteshaus im romanischen Stil. Nach dem großen Brand von 1327 wurde die zerstörte Kirche unter Anwendung gotischer Bauformen als dreischiffige Hallenkirche mit Querschiff und Vierungsturm neu erbaut.

    Die historische Entwicklung Bassums stand später ganz im Zeichen der Grafen von Hoya. Um 1230 errichteten sie die Vogtei Freudenburg, aus der dann das Amt und schließlich der Flecken Freudenberg hervorging. Nördlich des damaligen Klosters Birxinon sorgte ein altes Adelsgeschlecht durch Ansiedlung für die Anfänge des Fleckens Loge.

    Teilzusammenschlüsse der drei Flecken Bassum, Loge und Freudenberg in den Jahren 1861, 1875 und 1879 führten am 1.6.1896 zu der Entstehung des Gesamtfleckens Bassum (Die drei Lindenblätter im Wappen von Bassum versinnbildlichen die Vereinigung der drei Flecken). Am 24.3.1927 beschließt der Magistrat des Fleckens Bassum einen Antrag auf Einführung eines Wappens und Führung der Ortsfarben (Grün, Gelb und Weiß). Am 24.9.1927 hat der Preußische Minister des Innern durch einen Erlaß dem Flecken Bassum die Führung eines Wappens und eines Dienstsiegels genehmigt. Am 25.101929 verlieh das Preußische Staatsministerium dem Flecken Bassum die Stadtrechte. Der damalige Bürgermeister Ehrig berichtete: "Die Stadtwerdung ist mit dem 16.11.1929 vollzogen."

    Im Jahre 1821 zählte der Flecken Bassum bereits 1466 Einwohner. Hundert Jahre später sind es schon 3355 Einwohner. Durch seine Verkehrslage bedingt, wird die Stadt Bassum wirtschaftlicher Mittelpunkt seines Umlandes. Nach 1945 beginnt sich auch hier das Leben langsam wieder zu normalisieren. Durch den Zuzug der Ostvertriebenen steigt die Einwohnerzahl erheblich, und mit Hilfe dieser Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben, beginnt der wirtschaftliche Aufbau.

    1974 wurde Bassum eine Einheitsgemeinde. Die kleineren bis dahin selbstständigen Umlandgemeinden gehören heute alle der Stadt Bassum an. Es sind Ortschaften geworden. Zu ihnen gehören: Albringhausen, Apelstedt, Bramstedt, Eschenhausen, Gr. Henstedt, Gr. Ringmar, Hallstedt, Hollwedel, Neubruchhausen, Nienstedt, Nordwohlde, Osterbinde, Schorlingborstel, Stühren und Wedehorn.

    Durch den Bau der Umgehungsstraße im Jahr 1994 hat die Stadt eine qualitative Aufwertung für den gesamten Innenstadtbereich erfahren. Die Geschäfts- und Wohnbereiche wurden vom Fernverkehr weitgehend entlastet. Die angrenzenden Gewerbegebiete haben eine bestmögliche verkehrliche Anbindung erhalten.

    So hat sich in einem Zeitabschnitt von über 1143 Jahren aus einer germanischen Siedlung über eine Klostergründung eine freundliche Kleinstadt in einem ländlichen Bezirk entwickelt. Auch der Name unserer Stadt entwickelte sich über 860 Birxinon - 937 Birsina - 967 Bircsinum - 1003 Birchsinum - 1069 Birxinensis - 1158 Bersen, Byrsen - 1280 Barsen - 1521 Bartzen - 1570 Barsen - 1582 Barssen - 1630 Baeßen zum heutigen Bassum.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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