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  • Stadt Barby

    Stadtdaten


    Bundesland: Sachsen-Anhalt
    Kreis: Schönebeck Verwaltungsgemeinschaft: Elbe-Saale
    Geografische Lage: 51° 58' n. B. 11° 52' ö. L.
    Höhe: 51 m ü. NN
    Fläche: 40,85 km² Einwohnerzahl: 4.706 (31. Dezember 2003)
    Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km² Postleitzahl : 39249
    Telefonische Vorwahl: 039298
    Kfz-Kennzeichen: SBK
    Gemeindeschlüssel: 15 3 67 002
    Adresse der Stadtverwaltung: Markt 14 39249 Barby

    Surftipps zur Stadt


    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Barby


    Die Stadt Barby ist eine Kleinstadt im idyllischen Elbe-Saale-Winkel gelegen. Sie war ursprünglich von Stadtmauern umgeben und nur durch fünf Stadttore erreichbar.

    Die Stadtmauer ist heute noch teilweise erhalten. Die Stadttore wurden aber leider zerstört. Ihre ursprünglichen Standorte sind nur noch durch Überlieferungen bekannt. Als Stadt wird Barby (Barbogi) erstmals in einer bedeutenden Urkunde Kaiser Otto I. erwähnt. Diese Urkunde wurde am 23. April 961 ausgestellt.

    Zu dieser Zeit diente Barby als Ausgangsort für Eroberungsfeldzüge in die slawischen Gebiete östlich der Elbe. Otto II. schenkte seiner Schwester Mathilde, der Äbtissin von Quedlingburg, 974 den Ort Barby. Sie gab dieses Gebiet im Jahre 1050 dem Herrn von Arnstein als Lehen. Durch Eroberungen und Verträge wurde Barby 1497 zur Reichsgrafschaft erhoben. Zu dieser Grafschaft gehörten Gebiete östlich der Elbe bis Zerbst, sowie Mühlingen, Schönebeck, Rosenburg und Egeln. Zu späterer Zeit gingen diese Orte an die Fürsten von Anhalt-Zerbst und die Erzbischöfe von Magdeburg verloren. Grabsteinplastiken der Grafen zu Barby kann man heute noch in der im 13. Jahrhundert erbauten Johanniskirche, die zum früheren Franziskanerkloster gehörte, besichtigen. Im gleichen Jahrhundert wurde auch die Kirche "St. Marien" erbaut.

    1659 fielen die Barbyer Besitzungen auf Grund von Lehensansprüchen an das Kurfürstentum Sachsen. Von dieser Zeit an hatte Herzog August von Sachsen-Weißenfels die Regentschaft inne. Seinen 4. Sohn, Herzog Heinrich, übergab er die Grafschaft Barby im Jahre 1680. Dieser ließ von 1687 - 1715 ein Schloss errichten. Zur Zeit des Herzog Heinrich befanden sich im Schloss eine Gemäldegalerie, eine Kunstkammer, ein Prozellankabinett und eine Bibliothek.

    1746 wurde das Schloss an die Herrnhuter Brüdergemeine verpachtet und diente als Theologieseminar. Während dieser Zeit war die Stadt einer der geistigen Mittelpunkte in Deutschland (Goethe Besuch). Durch den Tilsiter Frieden wurde Barby 1807 ein Teil des neu gebildeten Königsreichs von Westphalen. Das Schloss, dass 1815 von Herrn von Dietze erworben wurde, verkaufte dieser im Jahre 1855 an den preußischen Staat. Seit dieser Zeit wurde das Gebäude für Lehrerseminare genutzt.

    Das Schloss wurde 1925 zu einer Aufbauschule umgestaltet und beherbergt heute das Grundbucharchiv von Sachsen-Anhalt. Auch die neu einsetzende Industrialisierung machte vor Barby nicht halt. So errichtete der Domänenpächter von Dietze 1840 in Barby eine Zuckerfabrik, die bis 1876 eine eigene Raffinerie besaß und mit einer Brennerei verbunden war. Durch Barby führt die Eisenbahnlinie Barby - Güsten. Für diese Strecke war 1875 die Grundsteinlegung. Von 1884 - 1895 wurde der Hafen gebaut. Die Deutsche Maizena A.G. entstand in den Jahren 1922 - 1924 in Barby. Heute findet man hier neben anderen Unternehmen die Weizenstärkefabrik Cerestar Deutschland GmbH. Die Stadt Barby blieb vom verherrenden 2. Weltkrieg weitgehend verschont, deshalb ist auch der historische Stadtkern gut erhalten geblieben. Zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Stadt Barby gehören die St. Marienkirche, die Johanniskirche, das Barockschloß, die Kapelle St. Georgii, der Prinz, das Prinzeßchen mit Pegelhäuschen, das Rathaus und das Siechenhaus.

    Mit dem Bau der Rehabilitationsklinik Elbe-Saale GmbH von 1992 bis 1995 wurde ein bedeutender Schritt für die weitere Entwicklung unserer Stadt getan.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



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