Stadt-Verzeichnis.de - Die Städte in Deutschland

Index

Verzeichnis

  • Städte A
  • Städte B
  • Städte C
  • Städte D
  • Städte E
  • Städte F
  • Städte G
  • Städte H
  • Städte I
  • Städte J
  • Städte K
  • Städte L
  • Städte M
  • Städte N
  • Städte O
  • Städte P
  • Städte Q
  • Städte R
  • Städte S
  • Städte T
  • Städte U
  • Städte V
  • Städte W
  • Städte X
  • Städte Y
  • Städte Z
  • Info / Kontakt

  • Hinweise
  • Impressum
  • sonstiges

  • Info melden
  • Stadt Bad Sachsa

    Stadtdaten


    Bundesland: Niedersachsen
    Land
    Kreis:
    Osterode am Harz
    Fläche: 33,12 km²
    Geografische Lage: n. B. ö. L.
    Höhe: m ü. NN
    Einwohner: 8.221 (31. Dez 2004)
    Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner je km²
    Postleitzahlen: 37441
    Telefonische Vorwahl: 05523 (05525 für den Stadtteil Neuhof) Adresse: Bismarckstraße 1 Postfach 12 76 37438 Bad Sachsa Telefon: (0 55 23) 30 03-0 Telefax: (0 55 23) 30 03-49 E-Mail: info@badsachsa.de

    Surftipps zur Stadt


    Stadt-Homepage - Internetauftritt der Stadt

    Geschichte der Stadt Bad Sachsa


    Die genaue Gründungszeit ist unbekannt. Der historische Ortskern ist der Hügel mit der St. Nikolai-Kirche im Zentrum der Stadt. Der erste Teil der St. Nikolai-Kirche dürfte um 1150 bis 1200 entstanden sein. Der Name "Saxa" ist zum ersten Mal 1219 urkundlich belegt. Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung erfolgte 1238 und 1452 die Erhebung zum Flecken. 1525 erwirbt Sachsa die Stadtgerechtsame. Der Schmelzteich wird erstmalig 1550 erwähnt, 1574 dann der Pferdeteich. Herren über die Stadt waren im ausgehenden Mittelalter die Grafen von Hohenstein. Nach dem Aussterben dieses Adelsgeschlechtes im Jahr 1593 fiel die Grafschaft mit der Stadt Sachsa an die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg, zugleich Bischöfe von Halberstadt. Sachsa brannte 1631 fast vollständig nieder. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges waren in Sachsa 93 bewohnte Häuser sowie 56 wüste und verbrannte Stätten. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fällt die Grafschaft 1648, also auch Sachsa, an Kurbrandenburg, das spätere Preußen. Am 2. April 1718 wütete in der Marktstraße der große Brand. 47 Häuser waren abgebrannt, darunter auch das Rathaus. 1807 - 1813 gehört der "Canton Sachsa" zum Königreich Westfalen (König Jerome, ein Bruder Napoleons). 1816 kommt Sachsa zum Regierungsbezirk Erfurt und damit in die neu gegründete preußische Provinz Sachsen.

    Um 1850 wird Sachsa für den Fremdenverkehr entdeckt. Der 659 m hohe Ravensberg soll Anziehungspunkt werden. 1864 werden die ersten Kurgäste von auswärtigen Ärzten nach Sachsa empfohlen. Das erste Bad wird 1874 vom Mühlenbesitzer Carl Gelpke ("Gelpkes Mühle") eingerichtet. Die Errichtung einer kleinen Badeanstalt mit zwei Badezellen durch die "Sachsaer Badegesellschaft" erfolgt 1878. Sie wurde 1889 von der Stadt übernommen. Unmittelbar hinter dem Kurpark, der 1889 angelegt wurde, wird 1890 mit dem Bau eines Badehauses begonnen. 1905 wird aus Sachsa "Bad Sachsa". Der "Märchengrund" unterhalb vom "Katzenstein" wird 1926 eröffnet. 1929 wird das Grundstück Bismarckstraße 1 mit der "Villa Nora" von der Stadt erworben. Seitdem befindet sich das Rathaus in diesem Gebäude am "Stadtpark", der 1906 angelegt wurde. Seit 1939 darf Bad Sachsa, nach Feststellung durch die Prüfstelle des ehemaligen Reichsfremdenverkehrsverbandes, die Bezeichnung "Heilklimatischer Kurort" führen, die staatliche Anerkennung erfolgt 1961. Im gleichen Jahr wird das neue Kurmittelhaus mit 27 Wannen und einem Solebewegungsbad eröffnet. 1964 wird das Kurhaus nebst Kursaal eingeweiht. Die Inbetriebnahme des jetzigen "Kurzentrums" mit Kurmittelhaus erfolgt 1981; das "Haus des Gastes" und die Kurverwaltung werden 1982 bezogen. 1989 ist die Einweihung des "Freizeit- und Spielhauses" im Kurpark. Mit dem "Salztal-Paradies", das aus dem im Jahre 1975 eröffneten Hallenbad entstand, wird 1987 eine weitere touristische Attraktion geschaffen, die im Laufe der Jahre noch ausgebaut und 1996 durch den "Ferienpark Salztal" ergänzt wurde.

    Nachdem Bad Sachsa nach den Wirren des II. Weltkrieges am 10. September 1945 in den Land
    Kreis Osterode am Harz eingegliedert und somit dem späteren Land Niedersachsen zugehörig wurde, erfolgt 1972 aufgrund des "Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden des Harzes" durch Abschluss der Gebietsänderungsverträge die Bildung einer Einheitsgemeinde mit den ehemals eigenständigen Gemeinden Neuhof, Steina und Tettenborn. Der Luftkurort Steina erhält 1993 das Prädikat "Heilklimatischer Kurort", das dort 1994 eröffnete "Glasmuseum" bereichert das Angebot für Gäste.

    1973 wird die Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Castelnau de Médoc begründet. Die Stadt erhält 1988 aufgrund "hervorragender Leistungen für die Verbreitung des europäischen Einigungsgedankens" die Ehrenfahne des Europarates. Im Rahmen der festlichen Verleihung wird in der Schillerstraße der "Platz der Partnerschaft" gewidmet.

    1989 erlebt der Ort hautnah die Grenzöffnung im November: viele tausend Besucher aus der Ex-DDR strömen nach Bad Sachsa. Im Jahr der Wiedervereinigung ist Bad Sachsa für viele Menschen aus dem Thüringer Raum das Einkaufsziel. Aus der ehemaligen Zonenrandlage rückt die Stadt Bad Sachsa in die Mitte Deutschlands. 1992 wird in der Ortschaft Tettenborn zur Erinnerung und Mahnung an die Teilung Deutschlands das "Grenzlandmuseum" eingeweiht.

    1994 wird der "Bambi-Kindergarten" seiner Bestimmung übergeben, den die Stadt der Stiftung des Ehepaares Gall verdankt und in dem 50 Kinder Aufnahme finden. Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof beziehen 1995 ihr neues Feuerwehrgebäude in der Bahnhofstraße.

    Die Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsrechts führt 1996 auch in Bad Sachsa zur Umstellung von der "Zweigleisigkeit" (ehrenamtliche/r Bürgermeister/in, hauptamtliche/r Stadtdirektor/in) auf die "Eingleisigkeit": Helene Hofmann wird die erste direkt von der Bevölkerung gewählte hauptamtliche Bürgermeisterin im Rathaus. Der Um- und Erweiterungsbau der Stadtsparkasse Bad Sachsa in seiner heutigen Form wird fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben. Der "Kurbetrieb Bad Sachsa" weiht das neue Becken für die Sole-Licht-Therapie ein.

    Das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Castelnau de Médoc wird 1998 in beiden Ländern ausgiebig gefeiert.

    1999 nimmt eine Arbeitsgruppe für Bad Sachsaer Geschichte ihre Tätigkeit auf, die sich zum Ziel gesetzt hat, örtliche Sehenswürdigkeiten mit erläuternden Beschilderungen zu versehen, um auch auf diese Weise die Vergangenheit lebendig zu halten. Der Ausbau der Marktstraße wird abgeschlossen. Nach kurzer Bauzeit wird der "Friedrich-Fröbel-Kindergarten" im Dezember vom Stifterehepaar Ursula und Horst Gall in die Obhut der Stadt gegeben. Mit dieser zweiten Kindergartenstiftung, mit der weitere 50 Plätze zur Verfügung gestellt werden, wächst die Zahl der Kindergartenplätze auf 175. Der Rat der Stadt Bad Sachsa beschließt die Auflösung des bisherigen städtischen Eigenbetriebes "Kurbetrieb Bad Sachsa" zum 31. März 2000 und die Gründung zweier GmbHs zur Fortführung des für Bad Sachsa so wichtigen Kur- und Fremdenverkehrs.

    Am 31. März 2001 wird die 1.350 qm große Eislaufhalle des Salztal-Paradieses eröffnet. Am 8. Juni wird das Jugendzentrum in der Jugendherbergsstraße eingeweiht. Der Abschluss der Ausbauarbeiten in der Schulstraße wird am 1. September von der Werbegemeinschaft Bad Sachsa e.V. anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens mit einem großen Stadtfest gefeiert.

    Die Stadt Bad Sachsa richtet im Juli 2002 als erste Kommune im Land
    Kreis Osterode am Harz ein Kinderbüro ein.

    (Quelle: Stadt-Homepage)



    Partner:
    Fußball News
    Stadien

    (c) 2005 by stadt-verzeichnis.de Seite eintragen Hinweise Nutzungsbedingungen Impressum