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  • Gemeinde Wettringen

    Gemeindedaten


    Bundesland: NRW
    Regierungsbezirk: Münster
    Kreis: Steinfurt
    Ortsteile: Haddorf, Maxhafen
    Adresse der Stadtverwaltung: Gemeinde Wettringen, Kirchstrasse 19, 48493 Wettringen, Tel. +49 2557 78-0, Fax +49 2557 78-45, eMail: info@wettringen.de

    Surftipps zur Gemeinde Wettringen


    Gemeinde-Homepage - Internetauftritt der Gemeinde
    Haddorf Ferienhäuser - Ferienwohnungen Haddorfer See

    Geschichte der Gemeinde Wettringen


    Die Gemeinde Wettringen, gelegen im landschaftlich reizvollen nordwestlichen Münsterland, ist eine der ältesten der Region. Die Kirche wurde um das Jahr 800 von Karl dem Großen gegründet und war Mittelpunkt eines ausgedehnten Kirchspiels und Urpfarre für die späteren Gotteshäuser der Umgebung.

    Wettringen wurde erstmals 838 urkundlich erwähnt als Ludwig der Fromme Kirche und Hof von Wettringen dem Nonnenkloster Herford schenke. Die alte Bezeichnung Wettringens lautete Wateringas.

    Im Mittelalter betrieben die Edelherren von Wettringen von ihrer Burg in Langenhorst aus den Aufbau einer eigenen Herrschaft.

    Zu dieser Zeit hatte Wettringen eine eigene Gerichtsstätte, "Freistuhl" genannt. Die Gerichte erhielten vom Kaiser weitergehende Befugnisse und entwickelten sich so zu den Landfriedens- und Femgerichten.

    Im November 1622 wird Wettringen vom Schrecken des 30-jährigen Krieges heimgesucht. Plünderungen und Brandschatzungen erfassen den Ort.

    Manche Ansätze zu überörtlicher Geltung sind durch die Ungunst der Verhältnisse nicht zur Weiterentwicklung gekommen. So fand der Bau des Max-Klemens-Kanals in Klemenshafen 1771 sein Ende. Die Weiterführung an das niederländische Wasserstraßennetz wurde nicht verwirklicht, im Jahre 1840 wurde der Güterverkehr auf dem Kanal eingestellt.

    Neben der Landwirtschaft spielten die Leinenweberei und der Leinenhandel, beginnend im 16. Jahrhundert, eine wichtige Rolle. Hieraus erwuchsen später zwei große industrieelle Unternehmen. 1845 wurde die Tuchfabrik Cruse und Zeppenfeld erstellt, 1893 eröffnete die Fa. F.A. Kümpers eine Weberei. Die Weichen für die Industriealisierung der Gemeinde waren gestellt.

    Am 10. Juni 1862 wurde der Westf. Bauernverein in Wettringen gegründet. Ein Findling vor dem Rathaus erinnert noch heute an die Gründung.

    Die jetzige Pfarrkirche St. Petronilla wurde 1862/63 erbaut. Das älteste und wertvollste Kunstdenkmal in der Kirche ist der romanische Taufstein, der der Zeit um 1250 zugeordnet wird. Der Taufbrunnen hat heute noch seinen Platz in der Kirche.

    Kurz vor dem Ende des II. Weltkrieges, der auch in Wettringen tiefe Wunden hinterliess, genau am 31. März (Karsamstag), rückten englische Panzer ein. Zwei Tage später quartierten sich die Soldaten im Ort ein und gaben erste Befehle an die Bevölkerung. Ende des gleichen Jahres setzte der Zustrom der "Vertriebenen" ein, vorwiegend Schlesier, insgesamt wurden über 1200 Menschen aufgenommen.

    Im Ortskern, nahe der neugotischen Kirche, steht auf historischem Boden in der Aa-Niederung das Haus Ahlers. Es ist ein altes westfälisches Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das nach der Wiedererrichtung im November 1987 eingeweiht wurde. Es dient heute als Heimathaus und Begegnungsstätte.

    Wettringen hatte 1885 aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nur 2124 Einwohner, 1858 waren es noch 2503. Wenige Monate nach dem Ende des II. Weltkrieges, am 31.10.1945, betrug die Einwohnerzahl 3905. Heute hat die seit Jahrzehnten stetig wachsende Gemeinde mehr als 7.700 Einwohner.

    Quelle: Gemeinde-Homepage



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